Was Sie immer schon über die Geheimnisse
eines Producers wissen wollten.

 

Jetzt reicht's: Laufrichtung, Opazität und Duplex müssen hier nun endlich Farbe bekennen. Und sich neben vielen anderen Begriffen, mit denen das Glossar ständig erweitert wird, zu erkennen geben ...

 

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Additives Farbsystem

Basierend auf den Primärfarben des Lichts – Rot, Grün und Blau. Aus diesen Farben können in der Theorie alle anderen Farben hergestellt werden. Diese drei Farben zu gleichen Teilen übereinander projiziert ergeben Weiß. Diese additive Farbmischung wird als RGB-Farbmodell z.B. bei Scannern oder für Fernseh- und Monitorbilder verwendet.

Affichenpapier

Papiersorten für die Produktion von großformatigen Plakaten. Affichenpapier ist meist holzhaltig und stark geleimt.

Akzidenzsatz

Schriftsatz von Druckerzeugnissen etc., die nicht zum Werkdruck, Zeitungs- oder Zeitschriftenbereich zu zählen sind.

Amplitudenorientierte Rasterung (Autotypische Rasterung)

Rasterverfahren zur Erzeugung von Halbtönen. Alle Rasterpunkte haben den gleichen Abstand zueinander. Verändert wird die Größe der Rasterpunkte. Beim Zusammendruck von mehreren Farbformen müssen diese in genau einzuhaltenden Rasterwinkeln zueinander verdreht werden sonst entsteht ein Moiré-Muster.

Andruck (Maschinen-Proof)

In einem Probelauf direkt an der Druckmaschine und auf dem für den Auflagendruck vorgesehenen Papier wird das zu erwartende Druckergebnis simuliert und kontrolliert.

 

Auflage

Bezeichnung für die Menge der gedruckten oder gefertigten Bogen bzw. Exemplare eines Druckerzeugnisses.

Aufsichtsvorlage

Eine Reproduktionsvorlage auf nicht oder nur gering lichtdurchlässigem Material wie Papier, Karton oder Leinwand. Wird mittels Reflexabtastung an der Oberfläche abgetastet. (Z.B. Fotos, Illustrationen oder Kunstwerke.)

Auslage

Bestandteil von Bogendruckmaschinen, in welchem die bedruckten Bogen gestapelt werden. Unmittelbar davor können sich Trocknungseinheiten und die Druckbestäubung befinden.

Ausschießen

Positionierung der Druckseiten von mehrseitigen Publikationen nach einem bestimmten Ausschießschema zu einer Druckform, damit die Seiten nach dem Falzen in der Buchbinderei in der richtigen Reihenfolge hintereinander liegen.

Autotypische Rasterung (Amplitudenorientierte Rasterung)

Rasterverfahren zur Erzeugung von Halbtönen. Alle Rasterpunkte haben den gleichen Abstand zueinander. Verändert wird die Größe der Rasterpunkte. Beim Zusammendruck von mehreren Farbformen müssen diese in genau einzuhaltenden Rasterwinkeln zueinander verdreht werden sonst entsteht ein Moiré-Muster.

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Belichtung

Die druckreife Ausgabe von grafischen Daten (Text, Fotos etc.) auf Film oder Druckplatte in hoher Auflösung.

Beschnittmarken

Auf dem Druckbogen mit gedruckte Linien, die das Format der einzelnen Druckseite zeigen und die angeben, wo ein Schnitt erfolgen soll.

Bitmap

Digitalisiertes Bild, das in einem zweidimensionalen Raster von einzelnen Bildpunkten (Pixeln) dargestellt wird. Die Farbe des einzelnen Pixels wird durch eine bestimmte Anzahl von Bits festgelegt.

Bittiefe (Farbtiefe)

Anzahl der zur Verfügung stehenden Bits zur Darstellung jedes einzelnen Pixels in einem Bild. Bestimmt den Farb- bzw. Tonwertumfang der einzelnen Pixel.
(1 Bit Farbtiefe = 21 = 2 mögliche Farben; 8 Bit Farbtiefe = 28 = 256 mögliche Farben; 24 Bit Farbtiefe = 224 = 16,8 Mio. mögliche Farben …)

Blindmuster

Das Muster eines Druckerzeugnisses, dessen Seiten unbedruckt sind, welches aber alle technischen Merkmale des Produktes wie Umfang, Format, Papierqualität, Verarbeitung und Bindung aufweist.

 

Blitzer

Optisch störende weiße Fläche beim ungenauen Anstoßen zweier Farbflächen, entstanden aus einer Differenz der Passer der einzelnen Farbauszüge oder fehlender Über- bzw. Unterfüllung der Objekte. Solche Stellen treten auch durch ungenaues Einrichten der Druckmaschine oder durch Formveränderung des Papiers während des Druckvorgangs auf.

Breitbahnpapier

Papierbogen, dessen Faserlaufrichtung – im Gegensatz zu Schmalbahnpapier – quer zur längeren Seite verläuft.

Bund

Bezeichnung für den Innenrand einer Seite, der Platz für das Binden lässt.

Büttenpapier

Mit einem Sieb „aus der Bütte“ handgeschöpftes Papier mit ungleichmäßigem und verlaufendem Rand. Oft mit einem Wasserzeichen versehen. Heute werden auch maschinell gefertigte Imitate als Büttenpapier angeboten.

Byte

Standardmaßeinheit für die Größe von Dateien. 1 Byte entspricht 8 Datenbits und ist die kleinste im Speicher eines Computers adressierbare Einheit. Mit einem Byte lassen sich 28 = 256 Zeichen darstellen.

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Chromalin

Verfahren, welches von 3M zur Simulierung von Druckergebnissen entwickelt wurde.

Cicero

Die Bezeichnung (Schriftgrad) für zwölf typografische Punkte im typografischen Maßsystem (ca. 4,5 mm).

CMYK

Cyan, Magenta, Yellow, Key (Black bzw. Schwarz). Aus diesen Farben ist der herkömmliche Vierfarbendruck aufgebaut. CMY stellen die primären Farben des subtraktiven Farbmodells dar.

Color Management (Farbmanagement)

Bezeichnung für die Steuerung der Farbwiedergabe in einem digitalen grafischen Produktionsprozess. Die verschiedenen Ein- und Ausgabegeräte – vom Scanner bis hin zur Druckmaschine – arbeiten gerätebedingt mit unterschiedlichen Farbräumen. Um die Farbdarstellung über den ganzen Produktionsprozess zu vereinheitlichen, werden Farbprofile für die Geräte und Verfahren gebildet. Aus ihrer Verbindung ergeben sich dann die zur Umrechnung nötigen Koeffizienten. Farben aus einem Farbraum, die in einem anderen nicht darstellbar sind, werden so gut als möglich angenähert.

 

CtP (Computer to plate)

Vorgang des direkten Belichtens von Offsetdruckplatten in einem CtP-System (Belichter), der das Belichten von Film und den Umweg über Montage und Plattenkopie erspart.

Cyan

Eine der vier Grundfarben im Vierfarbendruck – ein bestimmtes Blaugrün.

 

 

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Daumennagelprobe

Darunter versteht man eine Prüfmethode zur Ermittlung der Faserlaufrichtung von Papieren.

Deinking

Die Trennung von Papier und Druckfarbe bei der Altpapieraufbereitung.

Densitometer

Optisch-Elektronisches Gerät zur Kontrolle und Qualitätssicherung, welches eine quantitative Messung der Farbdichte – also die Farbmenge je Flächeneinheit – erlaubt. Die Farben werden als Tonwerte gemessen.

Digitale Blaupause (Formproof)

Nicht farbverbindliches Verfahren (Ausdruck aus Computerdaten) zur Kontrolle der sachlichen Richtigkeit (Text, sonstige Elemente).

DIN-Formate

Papiergrößen werden nach DIN 476 in die Reihen A, B und C eingeteilt. Die DIN-A-Reihe ist die Grundreihe der Normalformate. Die Basis für diese Formate ist ein Rechteck mit einem Flächeninhalt von genau einem Quadratmeter (A0). Die Seiten dieses Rechtecks verhalten sich zueinander wie die Seite eines Quadrats zu dessen Diagonale. Das nächst kleinere Format entsteht durch das Halbieren der Längsseite des Ausgangsformates.

Reihe A
A0
A1
A2
A3
A4
A5
A6
A7
A8
A9
A10

 

mm
841x1189
594x841
420x594
297x420
210x297
148x210
105x148
74x105
52x74
37x52
26x37


Reihe B
B0
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
B8
B9
B10

 

mm
1000x1414
707x1000
500x707
353x500
250x353
176x250
125x176
88x125
62x88
44x62
31x44

 

Reihe C
C0
C1
C2
C3
C4
C5
C6
C7
C8
mm
917x1297
648x917
458x648
324x458
229x324
162x229
114x162
81x114
57x81
 

Divis

Bezeichnung für das Satzzeichen „Bindestrich“ (auch Viertelgeviertstrich), der zur Verbindung oder Gliederung von Wörtern verwendet wird. Der Bindestrich wird immer kurz und ohne Wortzwischenraum gesetzt.

Dpi

Dots per inch (Punkte pro Zoll). Eine Maßeinheit, welche die Auflösung eines Ausgabegerätes angibt.

Druckkontrollstreifen

Vierfarbige genormte Präzisionsmess- oder Druckkontrollstreifen, mit denen sich Parameter wie Graubalance, Passgenauigkeit und Farbdichte in Proof und Druck überwachen lassen. Sie werden als Referenz mitgedruckt.

Drucklack

Farblose Lackschicht, die mit einer normalen Druckmaschine aufgebracht wird. Es gibt matten und glänzenden Drucklack. Eine Drucklackierung erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckerzeugnisses.

Druckvorstufe (Prepress)

Die Gesamtheit aller Arbeitsschritte vom zu druckenden Ausgangsmaterial bis zur fertigen Druckvorlage. Dazu gehören das Seitenlayout, die Satzherstellung, die Reprofotografie, die Bildverarbeitung, die Seiten- und Bogenmontage, die Belichtung und die Druckplattenherstellung.

DTP

Abkürzung für „Desktop Publishing“, das Erstellen, Bearbeiten und Drucken von Druckvorlagen und Dokumenten mittels Desktop-Computer. Der Begriff wurde 1984 von Apple Macintosh, Aldus und Adobe zur Kennzeichnung von Satz- und Umbrucharbeiten auf Desktop-Computern eingeführt und hat die gesamte Druckvorstufe nachhaltig verändert. Für DTP-Daten wird die Seitenbeschreibungssprache Postscript verwendet.

Duplex

Zweifarbiger Druck, bei dem die zweite Farbe zur optischen Unterstützung und Generierung von Effekten verwendet wird.

Durchschuss

Abstand zwischen zwei Zeilen. Dieser wird von Schriftoberlänge zu Schriftoberlänge gemessen.

Durchsichtsvorlage

Eine Reproduktionsvorlage auf lichtdurchlässigem Material wie Film oder Dia. Ein optischer Informationsträger mit transparentem Bildinhalt.

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Einbruchfalz

Bei dieser Falzart wird der Druckbogen nur einmal gefalzt.

 

Euro-Skala

Nach DIN 16539 für den Offsetdruck und DIN 16538 für den Hochdruck genormte Farbskala für das Vierfarbmodell CMYK. Die Druckfarben sind nach Farbton, Sättigung und Druckreihenfolge festgelegt und das Druckergebnis lässt sich unter genormten Bedingungen überprüfen.

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Fadenzähler

Optisches Instrument (Lupe) für die Qualitätskontrolle (z.B. Passerkontrolle) im Zuge der Druckabstimmung. Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus der Textilindustrie.

Falzen

Bezeichnung für das Zusammenlegen von Druckbögen. Man unterscheidet prinzipiell Parallel- und Kreuzfalze. Beim Parallelfalz erfolgt der weitere Falz parallel zum vorhergehenden Falz, beim Kreuzfalz im rechten Winkel dazu. Beim Einbruchfalz wird der Druckbogen nur einmal gefalzt.

Falzschema

Das Falzschema legt die Richtung, die Anzahl und die Aufeinanderfolge der Brüche beim Falzen fest.

Farbkeil

Als Farbkeil bezeichnet man einen Messstreifen als Kontrollinstrument für den Vierfarbdruck.

Farbmanagement (Color Management)

Bezeichnung für die Steuerung der Farbwiedergabe in einem digitalen grafischen Produktionsprozess. Die verschiedenen Ein- und Ausgabegeräte – vom Scanner bis hin zur Druckmaschine – arbeiten gerätebedingt mit unterschiedlichen Farbräumen. Um die Farbdarstellung über den ganzen Produktionsprozess zu vereinheitlichen, werden Farbprofile für die Geräte und Verfahren gebildet. Aus ihrer Verbindung ergeben sich dann die zur Umrechnung nötigen Koeffizienten. Farben aus einem Farbraum, die in einem anderen nicht darstellbar sind, werden so gut als möglich angenähert.

Farbtiefe (Bittiefe)

Anzahl der zur Verfügung stehenden Bits zur Darstellung jedes einzelnen Pixels in einem Bild. Bestimmt den Farb- bzw. Tonwertumfang der einzelnen Pixel. (1 Bit Farbtiefe = 21 = 2 mögliche Farben; 8 Bit Farbtiefe = 28 = 256 mögliche Farben; 24 Bit Farbtiefe = 224 = 16,8 Mio. mögliche Farben …

 

Farbwerk

Übernimmt als Teil der Druckmaschine die Aufgabe, eine Druckform für den Druckvorgang gleichmäßig mit der vorgesehenen Menge an Druckfarbe zu versorgen. Dazu dienen unterschiedlich angeordnete und zusammenwirkende Komponenten wie Farbkasten, Transportvorrichtungen sowie Verreib-, Übertragungs- und Auftragwalzen.

Flächengewicht (Grammatur)

Bezeichnung für das Gewicht von Papier (bis etwa 225g), Karton (rund 150-600g) und Pappe (ab 225g) – wird angegeben in Gramm ja Quadratmeter (g/m2).

Folienkaschierung

Druckbogen werden durch den Überzug von Glanz- oder Mattfolien (auch mit Strukturen versehen) veredelt und erhalten so einen mechanischen Schutz. Mittels Klebstoff und unter Wärmeeinwirkung und Druck wird die Folie auf den Druckträger aufgebracht. Auch andere Bezeichnung für Laminierung.

Font

Bezeichnet den Zeichensatz einer bestimmten Schrift bzw. auch den Speicher-File der jeweiligen Schrift.

Formproof (Digitale Blaupause)

Nicht farbverbindliches Verfahren (Ausdruck aus Computerdaten) zur Kontrolle der sachlichen Richtigkeit (Text, sonstige Elemente).

Frequenzmodulierte Rasterung (Stochastische Rasterung)

Rasterverfahren zur Erzeugung von Halbtönen. Alle Rasterpunkte haben die gleiche Größe. Verändert wird die Anzahl der Punkte pro Flächeneinheit, deren räumliche Anordnung nach einem elektronischen Zufallsprinzip erfolgt. Die frequenzmodulierte Rasterung bietet den Vorteil, dass keine Moiré-Muster entstehen und dass Details besser dargestellt werden können. Ein Nachteil ist, dass farbige Flächen fleckig erscheinen können.


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Garmond

Die Bezeichnung (Schriftgrad) für zehn typografische Punkte im typografischen Maßsystem (ca. 3,75 mm).

Gemeine (Minuskeln)

Eine andere Bezeichnung für die Kleinbuchstaben des Alphabets.

Grammatur (Flächengewicht)

Bezeichnung für das Gewicht von Papier (bis etwa 225g), Karton (rund 150-600g) und Pappe (ab 225g) – wird angegeben in Gramm ja Quadratmeter (g/m2).

Greifer

Mechanische Klammern bzw. Papiertransportelemente, die in Bogenoffsetdruckmaschinen den Papierbogen halten.

Greiferrand

Papierfläche des Druckbogens, die nicht bedruckt werden kann, weil der Greifer der Druckmaschine an dieser Stelle das Papier hält.

 

GTO-DI

Spezial-Druckmaschine der Heidelberger GTO-Reihe. Die Belichtung erfolgt über ein RIP direkt vom Computer auf eine in der Maschine eingebaute Platte. (GTO Direct Imaging)

Guillochen

Feine, ineinander verschlungene, geometrische Linienmuster bzw. Ornamente, die auf Banknoten, Wertpapiere oder Urkunden gedruckt werden, um das Fälschen zu erschweren. Sie dienen oft auch als Rasterlinien für Abbildungen.

Gummituch

Das Kernelement des Offsetdrucks überträgt das Druckbild von der Druckform auf den Bedruckstoff. Vom Absetzen der Farbe auf das Gummituch leitet sich die Bezeichnung Offsetdruck (Absetzdruck) her.

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Haarlinie

Bezeichnung für die dünnste darstellbare Linie.

Hadern

Aus Baumwolle oder Leinen hergestellter Rohstoff für die Papierherstellung.

Halbtonbild

Als Halbtonbild wird ein Farb- oder Graustufenbild bezeichnet, welches im Gegensatz zu einem Strichbild kontinuierlich variierende Tonwerte besitzt.

Heften

Ein Bindeverfahren durch welches mehrere Druckbogen oder Lagen in sich und untereinander durch Draht oder Faden zu einem Buchblock verbunden werden.

 

Holzfreie Papiere

Feinpapiere, die ausschließlich aus Zellstoff-Fasern (mindestens 95%) hergestellt werden.

Holzhaltige Papiere

Papiere, deren Anteil von Holzstoff (aus Holz gewonnene Fasern) bei mehr als 5% liegt.

Holzschliff

Durch mechanischen Aufschluss aus Holz erzeugter Faserstoff, der bei der Papierherstellung verwendet wird.

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ICC

Abkürzung für „International Color Consortium“. Es handelt sich dabei um eine Arbeitsgruppe von Herstellern von Produkten für die Druckvorstufe zur Vereinheitlichung der Grundlagen von Color Management Programmen.

ICC-Profil

Ein nach den Empfehlungen des ICC erstelltes Farbprofil – gilt als Standard.

Inline-Verarbeitung

Der Verarbeitungsprozess findet direkt in der Druckmaschine bzw. in einem fest mit der Druckmaschine verbundenen Modul statt. Eine Inline-Verarbeitung kann z.B. beim Lackieren, Falzen, Heften oder bei der Qualitätskontrolle erfolgen.

 

Interpolation

In der Bildbearbeitung bezeichnet dies die Erhöhung der Auflösung durch Hinzufügung von neuen Pixeln im gesamten Bild. Zur Berechnung der neuen Pixel werden die Nachbarpixel herangezogen.

Interpunktionszeichen

Satzzeichen einer Schrift wie Punkt, Komma, Semikolon, Kolon, Divis, Ausrufe- und Fragezeichen, Gedankenstrich, Anführungszeichen, Klammern.

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JPEG

(Joint Photographic Experts Group) Eine Gruppe aus verschiedener Experten der fotografischen und elektronischen Bildaufzeichnung und Datenübertragung. Mit dem Datenaustauschformat JFIF (.jpg) wurde ein ISO-Standard für die Kompression und Dekompression von Halbtonbilddaten geschaffen. Die JPEG-Kompression geht nicht verlustfrei vonstatten – je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bildinformationen gehen verloren.

 

 

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Kapitälchen

Bezeichnung für Großbuchstaben in der Größe der Grundhöhe von Kleinbuchstaben im gerade verwendeten Schriftgrad. Sie dienen dazu, einzelne Wörter im Schriftbild hervorzuheben.

Karton

Flächiger Werkstoff aus Papierstoff, der aus hochwertigeren Stoffen als Pappe hergestellt wird und steifer als Papier ist. Was sein Flächengewicht betrifft, reicht Karton sowohl in den Bereich der Papiere als auch in den der Pappen hinein. Es gibt einlagigen und mehrlagigen Karton – dieser kann entweder gegautscht oder geklebt sein.

Klebebinden

Bei diesem buchbinderischen Verfahren werden Einzelblätter oder Bogenteile ohne Faden mit Klebstoffen am Rücken miteinander verbunden.

Kolon

Andere Bezeichnung für das Satzzeichen „Doppelpunkt“.

 

Komma

Andere Bezeichnung für das Satzzeichen „Beistrich“.

Korrekturzeichen

Für die Korrektur von Texten bestimmte Zeichen und Regeln. Verbindliche Norm zur Fehlerauszeichnung unter der Bezeichnung DIN 16511.

Kreuzfalz

Die Druckbogen werden mehrere Male im rechten Winkel zueinander gefalzt. Dadurch entstehen mehrseitige Produkte wie Zeitschriften, Broschüren oder Bücher. Abhängig davon, wie oft dieser Vorgang wiederholt wird, spricht man von Ein-, Zwei-, Drei- oder Vierbruchfalzung.

Kuvertieren

Das händische oder maschinelle Einstecken von Schriftstücken in Briefumschläge.

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Laufrichtung

Bezeichnung für die Richtung, in der das Papier bei der Herstellung durch die Papiermaschine läuft. In der Regel ist dies auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier – in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen der Papierhersteller ist die Laufrichtung durch einen Pfeil angegeben.

Leporellofalz

Auch Zickzackfalz oder Harmonikafalz. Die fortlaufende parallele Falzung von Druckerzeugnissen, bei der die Falzung abwechselnd nach vorne und nach hinten erfolgt.

 

Ligatur

Drucktype, auf der zwei oder mehrere Buchstaben vereinigt sind.

Lpi

Lines per inch (Linien pro Zoll). Eine Maßeinheit, welche die Rasterweite von Halbtonbildern beim Druck angibt.

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Magenta

Eine der vier Grundfarben im Vierfarbendruck – ein bestimmtes Purpurrot.

Makulatur

Vorlaufpapier, Fehlbögen oder Fehldrucke, die beim Druck entstanden sind. Sie weisen Fehler oder Beschädigungen auf und müssen vor der Weiterverarbeitung aussortiert werden.

Majuskeln (Versalien)

Eine andere Bezeichnung für die Großbuchstaben des Alphabets.

Majuskelschrift (Versalienschrift)

Schriftart, die nur Großbuchstaben aufweist.

 

Marginalie

Außerhalb des Satzspiegels von Zeitschriften, Broschüren oder Büchern gedruckte Bemerkung am Rand einer Seite.

Minuskeln (Gemeine)

Eine andere Bezeichnung für die Kleinbuchstaben des Alphabets.

Minuskelschrift

Schriftart, die nur Kleinbuchstaben aufweist.

Moiré

Fehler bei der Rasterung von Bildvorlagen. Durch ungünstige Rasterwinkelung im Druck erscheinende und störende Musterbildung (Karos, Rosetten).

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Naturpapier

Wird auch als ungestrichenes Papier bezeichnet. Naturpapier hat im Gegensatz zu gestrichenem Papier keinen Strichauftrag.

Nicht proportionale Schrift

Schrifttypen, bei denen – im Gegensatz zu proportionalen Schriften – jeder Buchstabe gleich viel Platz in Anspruch nimmt. (Z.B. Courier und andere Schreibmaschinenschriften.)

 

Nonpareille

Die Bezeichnung (Schriftgrad) für sechs typografische Punkte im typografischen Maßsystem (ca. 2,26 mm).

Nutzen

Die Bezeichnung der bei der Einteilung eines Druckbogens sich ergebenden gleichartigen Exemplare (Drucknutzen).

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Offsetdruck

Von engl. „offset“ = absetzen. Ein Druckverfahren des Flachdrucks. Dabei wird das Druckbild von einer Druckplatte auf ein Gummituch und von dort auf den Bedruckstoff (meist Papier oder Karton) übertragen. Der Offsetdruck ist also ein indirektes Druckverfahren. Man unterscheidet beim Offsetdruck zwischen Bogenoffset, bei dem geschnittene Bogen bedruckt werden und Rollenoffset, bei dem auf eine von Rollen abgewickelte Papierbahn gedruckt wird.

 

Offsetpapier

Alle holzhaltigen und holzfreien Naturpapiere sowie ungestrichene Recyclingpapiere in satinierter oder maschinenglatter Ausführung, die sich für den Offsetdruck eignen, fallen unter diese Bezeichnung.

Opazität

Fachbegriff für den Grad der Lichtdurchlässigkeit von Papier. Bei beidseitigem Druck sollte das verwendete Papier eine möglichst hohe Opazität besitzen.

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Pagina

Bezeichnung für die Seitenzahl in Druckerzeugnissen.

Paginierung

Die Durchnummerierung der Seiten eines Druckerzeugnisses. Auch: in Seiten einteilen.

Pantone-Farbsystem

Ein weltweit genutztes System von Standardfarben, welches die Firma Pantone, Inc. in den sechziger Jahren für die Druckindustrie eingeführt hat. Das System lieferte als Referenz 512 Farbtöne, die aus acht Grundfarben, Schwarz und Weiß gemischt wurden auf gestrichenem und ungestrichenem Papier. Heute sind über 1.100 Pantone-Farben – z.B. auch Metallicfarben – verfügbar.

Parallelfalz

Falzart, bei der die einzelnen Brüche stets parallel zueinander liegen und sich die Seitenanzahl mit jeder Falzung verdoppelt.

Partielle Lackierung

Bezeichnung für eine Lackierung, die nur auf Teile eines Druckbogens aufgebracht wird, um ein Bild, ein Logo oder eine bestimmte Farbe hervorzuheben oder um einen sonstigen Effekt zu erzielen. Starke Effekte werden mittels partieller UV-Lackierung erzielt.

Passkreuze

Kreuzförmige Markierungen außerhalb des eigentlichen Druckbereichs einer Seite, die es möglich machen, die Farbauszüge richtig übereinander zu montieren und beim Druck den Passer zu überprüfen.

Periodika

Druckaufträge, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen und stets eine ähnliche Aufmachung haben.

Petit

Die Bezeichnung (Schriftgrad) für acht typografische Punkte im typografischen Maßsystem (ca. 3,01 mm).

 

PitStop

Standard Extension für Adobe Acrobat. PitStop vereint die PDF-Überprüfung (PreFlight-Check auf Vorhandensein benötigter Fonts, zu geringe oder zu hohe Auflösung von Bildern, falsch definierte Farben, Haarlinien etc.) und die PDF-Editierung in einem Paket.

Prepress (Druckvorstufe)

Die Gesamtheit aller Arbeitsschritte vom zu druckenden Ausgangsmaterial bis zur fertigen Druckvorlage. Dazu gehören das Seitenlayout, die Satzherstellung, die Reprofotografie, die Bildverarbeitung, die Seiten- und Bogenmontage, die Belichtung und die Druckplattenherstellung.

Proof

Ausdruck von im Rechner erstellten Daten für Prüf- und Kontrollzwecke auf einem Farbdrucker (digitales Proof).

Proportionale Schrift

Schrifttypen, bei denen – im Gegensatz zu nicht proportionalen Schriften – jeder Buchstabe eine individuelle Breite besitzt. (Z.B. Arial, Bodoni, Helvetica, Times etc.)

Punkt (Typografischer Punkt)

Der typografische Punkt (auch Didot-Punkt; 1 Punkt = 0,3759 mm / 1m = 2600 Punkt) ist die Grundeinheit des Typografischen Maßsystems, auf welchem das gesamte typografische Material beruht. Im informatisierten Druckgewerbe gilt heute der DTP-Punkt (auch DTPP; 1 Punkt = 0,3527 mm).

Punktzuwachs (Tonwertzunahme)

Bezeichnet den Grad der Veränderung des Punkts im Druck gegenüber der Punktgröße am Film bzw. auf der Druckvorlage. Das Druckbild kann ungewollt dunkler werden als gewünscht.

PUR-Klebebindung

Bei diesem Verfahren zur Klebebindung von Druckerzeugnissen wird Polyurethan als Klebstoff verwendet. Polyurethan wird heiß verarbeitet und verfestigt sich beim Erkalten. Dadurch ist diese Art der Bindung nach dem Verfestigen unempfindlich gegen Erwärmung und gilt als besonders hochwertige Methode auch für stark beanspruchte Druckprodukte und problematische Papiersorten.

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Querschneider

Vorrichtung für das Schneiden von Papierbahnen in Bögen.

 

QuickTime

Teil des Macintosh-Betriebssystems, zuständig für die Verarbeitung von bewegten Bildern, Tönen und die Komprimierung von Bilddateien.

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Rastern

Bezeichnung für den Prozess der Umwandlung von analogen Vorlagen bzw. digitalen Daten in eine Folge von Punkten.

Rasterweite

Angabe der Anzahl der Rasterpunkte, die auf eine Längeneinheit fallen. (Lpi = lines per inch / L/cm = Linien pro Zentimeter)

 

RIP

Raster Image Processor. In der Regel ein eigener Computer in der Druckvorstufe, kann aber auch als Software vorliegen. Mit ihm werden die vorliegenden Daten für die Herstellung der Druckformen aufbereitet – vor allem Raster für den Druck von Bildern und anderen grafischen Elementen generiert.

Rupfen

Darunter versteht man das Loslösen von Faserteilen der Papieroberfläche während des Druckens – vor allem beim Drucken größerer Flächen. Die so genannte Rupffestigkeit von Papier spielt in erster Linie beim Offsetdruck eine große Rolle.

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Sammelheften

Bezeichnung für einen Vorgang in der Endfertigung eines Druckerzeugnisses, die das stationsweise Aufeinanderlegen der gefalzten Druckbogen und die anschließende Heftung derselben durch Drahtklammern umfasst. Anschließend wird das Heft auf drei Seiten beschnitten und die Bogenfalze, die nicht auf der Seite des Rückens liegen werden aufgetrennt.

Satzspiegel

Auf dem Seitenformat festgelegte Nutzfläche, die mit Satz – also Texten, Bildern etc. – gefüllt werden soll. Der dadurch verbleibende Papierrand außerhalb des Satzspiegels soll in einem ausgewogenen Verhältnis zur Nutzfläche stehen.

Schmalbahnpapier

Papierbogen, dessen Faserlaufrichtung – im Gegensatz zu Breitbahnpapier – parallel zur längeren Seite verläuft.

Schmuckfarbe (Sonderfarbe)

Eine eigens gemischte Farbe, die zusätzlich zu den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz gedruckt wird, um Farbtöne und Effekte zu erzielen, die sonst nicht zu erzielen wären.

Schöndruck

Den ersten Druckgang, bei dem die Vorderseite des Druckbogens bedruckt wird, bezeichnet man als Schöndruck. Der zweite Druckgang heißt Widerdruck.

Schön-Widerdruck

Das Bedrucken beider Seiten eines Bedruckstoffes mit unterschiedlichen Druckformen – entweder in einem (Schön- und Widerdruckmaschine) oder in zwei Druckdurchgängen.

Schriftfamilie

Die Gesamtheit aller Variationen bzw. Schriftschnitte einer bestimmten Schrift.

Schriftgrad

Auch Schriftgröße. Bezeichnung für die vertikale Ausdehnung eines Buchstabens. Gemessen wird der Schriftgrad meist in Punkt, selten auch in Millimetern.

Schriftschnitt

Bezeichnung für die Strichstärke, Laufweite oder Lage des Buchstabenbildes. Meist eine von mehreren Versionen einer Schriftart.

 

Seidenpapier

Bezeichnung von Papiersorten mit einer Grammatur von bis zu 30g.

Semikolon

Andere Bezeichnung für das Satzzeichen „Strichpunkt“.

Sonderfarbe (Schmuckfarbe)

Eine eigens gemischte Farbe, die zusätzlich zu den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz gedruckt wird, um Farbtöne und Effekte zu erzielen, die sonst nicht zu erzielen wären.

Sonderzeichen

Mathematische Symbole, Interpunktionszeichen und andere besondere Zeichen einer Schrift, die keine Buchstaben und Ziffern sind.

Stanzen

Wenn Formen von Druckerzeugnissen nicht oder nur schwierig geschnitten werden können, muss die gewünschte Form mittels einer Stanzform gestanzt werden.

Stanzform

Eine Form zum An- oder Herausstanzen von Papier- oder Kartonbogen. Stanzformen gibt es in Form von geschmiedeten und geformten Stahlmessern und als Bandstahlwerkzeuge.

Stochastische Rasterung (Frequenzmodulierte Rasterung)

Rasterverfahren zur Erzeugung von Halbtönen. Alle Rasterpunkte haben die gleiche Größe. Verändert wird die Anzahl der Punkte pro Flächeneinheit, deren räumliche Anordnung nach einem elektronischen Zufallsprinzip erfolgt. Die frequenzmodulierte Rasterung bietet den Vorteil, dass keine Moiré-Muster entstehen und dass Details besser dargestellt werden können. Ein Nachteil ist, dass farbige Flächen fleckig erscheinen können.

Stoffzusammensetzung

Je nach Art der bei der Papierherstellung verwendeten Rohstoffe kann man hadernhaltige, holzhaltige und holzfreie Papiere unterscheiden. Durch Mischung der Rohstoffe entsteht eine große Anzahl an Varianten.

Strichvorlage

Bezeichnung für eine Vorlage, die nur aus schwarzen und weißen Linien, Strichen oder Flächen besteht.

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Tabernakelfalz

Auch Altar- oder Fensterfalz. Der Bogen wird so gefalzt, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind.

TCF

(totally chlorine free = total chlorfrei) Faserstoffe, die ohne Zusatz von chlorhaltigen Chemikalien gebleicht wurden. Statt Chlor und Chlorverbindungen verwendet man für die Bleiche von TCF-Zellstoff in der Regel Sauerstoff und Wasserstoffperoxid.

Tertia

Die Bezeichnung (Schriftgrad) für 16 typografische Punkte im typografischen Maßsystem (ca. 6,02 mm).

Tonwert

Bezeichnung für den Anteil einer Oberfläche, die bedeckt ist. Der Tonwert gibt die optisch wirksame Flächendeckung an.

Tonwertumfang

Die Differenz der Tonwerte zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle eines Halbtonbildes auf einer Vorlage.

 

Tonwertzunahme (Punktzuwachs)

Bezeichnet den Grad der Veränderung des Punkts im Druck gegenüber der Punktgröße am Film bzw. auf der Druckvorlage. Das Druckbild kann ungewollt dunkler werden als gewünscht.

Typografie

Die Lehre von der Gestaltung und dem Einsatz von Schrift auf Druckerzeugnissen. Text soll optisch ansprechend gestaltet und bestmöglich lesbar gemacht werden. Durch den Einsatz für unterschiedliche Anwendungen geeigneter verschiedener Schriftarten, -größen und -attribute und durch die Seitengestaltung wird eine Optimierung des Ergebnisses angestrebt.

Typografischer Punkt

Der typografische Punkt (auch Didot-Punkt; 1 Punkt = 0,3759 mm / 1m = 2600 Punkt) ist die Grundeinheit des Typografischen Maßsystems, auf welchem das gesamte typografische Material beruht. Im informatisierten Druckgewerbe gilt heute der DTP-Punkt (auch DTPP; 1 Punkt = 0,3527 mm).

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Umschlagen

Bezeichnung für das Wenden eines Druckbogens um seine kürzere Seite nach dem Schöndruck.

 

Umstülpen

Bezeichnung für das Wenden eines Druckbogens um seine längere Seite nach dem Schöndruck

 

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Vakat

Gebräuchliche Bezeichnung in der Druckbranche für eine leere Seite eines Druckerzeugnisses.

Versalien (Majuskeln)

Eine andere Bezeichnung für die Großbuchstaben des Alphabets.

 

Versalienschrift (Majuskelschrift)

Schriftart, die nur Großbuchstaben aufweist.

 

 

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Weißgrad

Bezeichnung für die Intensität des Weißeindruckes von Papier und Karton.

Weiterverarbeitung

Zusammengefasste Bezeichnung alle Arbeitsschritte nach dem Druck wie Zusammentragen, Falzen, Beschneiden und Binden.

Werkdruck

Druck von Büchern, Broschüren etc., die im Wesentlichen aus Text bestehen. Auch sie können zu einem geringen Teil Bilder enthalten.

Werkdruckpapier

Bezeichnung für holzhaltiges oder holzfreies Papier mit höherem Volumen zur Herstellung von Büchern.

 

Werksatz

Schriftsatz von Büchern, Broschüren etc., die im Wesentlichen aus Text bestehen. Auch sie können zu einem geringen Teil Bilder enthalten.

Werkschrift

Auch Brotschrift. Bezeichnung für eine Schrift für den normalen Mengensatz eines Druckerzeugnisses.

Wickelfalz

Ein Bogen wird mehrmals in der gleichen Richtung parallel gefalzt und somit sozusagen in sich selbst hinein gewickelt. Die dabei entstehenden Seiten dürfen nicht genau gleich groß sein, da sie sonst im Bund zusammenstoßen würden.

Widerdruck

Den zweiten Druckgang, bei dem die Rückseite des Druckbogens bedruckt wird, bezeichnet man als Widerdruck. Der erste Druckgang heißt Schöndruck.

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Xylographie

Eine alte Bezeichnung für Holzschnitt und Holzstich.

 

 

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Yellow

Eine der vier Grundfarben im Vierfarbendruck – ein bestimmtes Gelb.

 

 

 

 

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Zeichensatz

Die Gesamtheit von Buchstaben, Zeichen und Ziffern aus der ein Schrifttyp besteht oder die ein Ein- oder Ausgabegerät verarbeiten kann.

Zeitungsdruckpapier

Darunter versteht man stark holzhaltiges, eventuell satiniertes Papier für den Rotationsdruck mit einer Grammatur von meist 40-57g. Als Rohstoffe werden vor allem Altpapier und Holzstoff, daneben auch Zellstoff verwendet. Bei dieser Papierart liegt eine hohe Opazität vor, sie vergilbt allerdings auch rasch.

 

Zusammentragen

Die einzelnen Druckbogen für ein Produkt wie eine Broschüre, eine Zeitschrift oder ein Buch werden vor der Weiterverarbeitung (z.B. Binden) in der richtigen Reihenfolge zusammengelegt

 

 

 

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